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Trockenheit in der Landwirtschaft: Bodentrockenheit erkennen und was du dagegen tun kannst

Steigende Temperaturen und unregelmäßige Niederschläge trocknen Ackerböden aus. Trockenheit ist in der Landwirtschaft zum Dauerthema geworden. Dieser Ratgeber zeigt, wie du Bodentrockenheit erkennst und mit Bewässerung, Mulch, Zwischenfrüchten, Bodenhilfsstoffen und Fruchtfolge gegensteuern.

Von Heiko ErnstVeröffentlicht: Aktualisiert:

Wasser und Nährstoffe im Boden bestimmen, wie gut Pflanzen wachsen und wie viel sie tragen. Durch den Klimawandel ist Trockenheit in der Landwirtschaft weltweit zu einem großen Problem geworden. Bodentrockenheit trifft den Betrieb direkt am Ertrag.

Wie bringst du Wasser und Nährstoffe in den Boden, und wie hältst du sie dort? Es gibt mehrere Hebel: Bewässerungstechnik, Mulch, Gründüngung, Bodenhilfsstoffe und die Fruchtfolge.

Warum Bodenfeuchte über den Ertrag entscheidet

Pflanzen nehmen Nährstoffe gelöst in Wasser über die Wurzeln auf. Ohne ausreichende Feuchte laufen weder Nährstoffaufnahme noch Stoffwechsel in den Pflanzenzellen richtig. Feuchter Boden fördert Wurzelwachstum, Fotosynthese und den Transport von Nährstoffen in der Pflanze.

Ist der Boden zu trocken, entsteht Wassermangelstress. Das Wachstum stockt, die Blattentwicklung leidet, Pflanzen welken. Weil sich Nährstoffe in Wasser lösen, folgt auf den Wassermangel direkt ein Nährstoffmangel. Am Ende stehen geringere Erträge, schlechtere Qualität und weniger Umsatz.

Auch Mikroorganismen, die organische Substanz abbauen und Nährstoffe freisetzen, arbeiten in trockenem Boden schlechter. Wer die Bodenfeuchte regelmäßig kontrolliert, erkennt den Wasserbedarf früh und kann rechtzeitig handeln.

Bodentrockenheit erkennen und beurteilen

Das offensichtlichste Zeichen ist trockener, rissiger Boden. Er braucht dringend Wasser. Ein zweiter Blick gilt der Pflanze selbst: Welke oder sich einrollende Blätter deuten ebenfalls auf zu wenig Bodenfeuchte hin.

Profis messen die Bodenfeuchte mit einem Messgerät. So lässt sich der Bewässerungsbedarf der Pflanzen genauer bestimmen.

Tropf- und Tröpfchenbewässerung

Bei der Tropfbewässerung gelangt das Wasser direkt in die Wurzelzone. Es verdunstet kaum und kommt dort an, wo die Pflanze es aufnimmt.

Bei der Tröpfchenbewässerung fallen kleine Tropfen gleichmäßig auf den Boden, direkt an der Pflanze. Das eignet sich besonders für Kulturen mit dichtem Blattwerk.

Beide Verfahren kosten Geld: Material, Verlegen, Wartung und der Wasseranschluss. Auf großen Ackerflächen rechnet sich das meist nicht, und ohne verfügbares Wasser hilft die beste Technik nicht weiter.

Mulchen hält die Feuchte im Boden

Stroh, Holzhackschnitzel oder Kompost auf der Bodenoberfläche bremsen die Verdunstung. Die Mulchschicht schließt Feuchtigkeit im Boden ein und unterdrückt nebenbei Unkraut. Die Pflanzen profitieren länger vom vorhandenen Wasser, der Wasserverbrauch sinkt.

Ein Punkt, den du im Blick behalten solltest: Mit Kompost oder Holzhackschnitzeln können je nach Herkunft Schädlinge und Krankheitserreger in den Boden oder an die Pflanze gelangen. Achte auf die Qualität des Materials.

Zwischenfrüchte und Gründüngung

Zwischenfrüchte wachsen zwischen zwei Hauptkulturen. Sie bedecken den Boden, verringern die Verdunstung und verbessern gleichzeitig die Bodenstruktur.

Gründüngungspflanzen werden gezielt zur Bodenverbesserung angebaut. Sie bringen organische Substanz ein und verbessern Wasserbindung und Struktur.

Dabei gilt für jede Kultur dasselbe: Sie zieht dem Boden Nährstoffe. Wer nichts oder zu wenig nachliefert, laugt den Boden über die Jahre aus. Deshalb gehört zu jeder Maßnahme eine aktuelle Bodenanalyse, damit du siehst, was tatsächlich fehlt.

Organische Substanz und Bodenhilfsstoffe

Kompost, Mist oder Laub im Boden verbessern die Struktur und erhöhen das Wasserhaltevermögen. Organisches Material fördert außerdem Mikroorganismen, die wiederum das Pflanzenwachstum unterstützen.

Auch hier gilt: Je nach Herkunft des Materials können Schädlinge und Krankheitserreger in den Boden und an die Pflanze gelangen.

Statt Kompost lassen sich auch fertige Mischungen einarbeiten. Sie halten Feuchtigkeit und Nährstoffe im Boden und fördern das Bodenleben.

So arbeitet PowerGelee

PowerGelee ist ein Wasserspeichergranulat mit hochwertigen aktiven Bodenhilfsstoffen. Auf Basis deiner Bodenanalyse stellen wir deine individuelle Mischung zusammen. Dein Boden bekommt damit, was ihm fehlt.

Mit einer Halbwertszeit von rund fünf Jahren wirkt die Mischung über mehrere Jahre und spart Arbeitsgänge. Wir bringen sie nicht oberflächlich aus, sondern direkt an die Wurzel. Dort greift die Pflanze unmittelbar auf Wasser und Nährstoffe zu.

Die Mischung ist kein Dünger. Sie besteht aus hochwertigen Bodenhilfsstoffen und einem Wasserspeichergranulat.

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Fruchtfolge und vielfältiger Anbau

Eine passende Fruchtfolge senkt den Wasserbedarf einer Fläche und erhält die Bodenfeuchte. Wechsle dabei Kulturen mit tiefen und flachen Wurzelsystemen ab. Das fördert auch Pflanzengesundheit und Wachstum.

Bodenfeuchte halten: die Maßnahmen im Überblick

Klimawandel und neue gesetzliche Vorgaben machen es wichtiger, Bodentrockenheit gering zu halten. Kontrolliere die Feuchte regelmäßig und kombiniere die Maßnahmen, die zu deinem Betrieb passen:

  • Wasserspeichergranulat mit hochwertigen aktiven Bodenhilfsstoffen wie PowerGelee, abgestimmt auf die Bodenanalyse
  • Organische Substanz aus Kompost, Mist oder Laub, auf die Qualität achten
  • Zwischenfrüchte und Gründüngung
  • Mulch aus Stroh, Hackschnitzeln oder Kompost, auf die Qualität achten
  • Fruchtfolge mit tief- und flachwurzelnden Kulturen
  • Tropf- oder Tröpfchenbewässerung direkt an der Wurzel

Bei Kompost, Mist, Laub, Stroh und Hackschnitzeln ist Vorsicht geboten: Je nach Herkunft kommen Schädlinge, Krankheitserreger oder Unkrautsamen mit auf den Schlag. Prüfe die Qualität, bevor du größere Mengen einarbeitest.

Aktuelle Daten zur Bodenfeuchte

Wie trocken der Boden in deiner Region gerade ist, zeigen zwei öffentliche Dienste:

  • Dürremonitor Deutschland, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ): Dürrezustand im Oberboden und im Gesamtboden, täglich aktualisiert
  • Bodenfeuchteviewer, Deutscher Wetterdienst (DWD): Bodenfeuchte nach Kultur, Bodenart und Tiefe

Deine Bodenanalyse liegt schon vor?

Lade den Laborbericht hoch. Wir prüfen die Werte und sagen dir, was deinem Boden fehlt, unverbindlich und samt Angebot für deine Mischung. Fragen klären wir auch per WhatsApp.

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Für eine genaue Auswertung und ein passendes Angebot brauchen wir einen vollständigen Laborbericht mit Spurenelementen (Bor, Kupfer, Mangan, Eisen, Zink).

PowerGelee ist ausschließlich für die konventionelle Landwirtschaft konzipiert.

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